Mehr SEO-Power für Shopware-Shops: das Blog-Modul

Mehr SEO-Power für Shopware-Shops: das Blog-Modul

Black Weekend Sale im Shopware Community Store 

Heute startet der Black Weekend Sale im Shopware Community Store. Stöbere durch die Kategorie und entdecke Deine Must-Have Plugins für Deinen Onlineshop. 

Und das Beste daran: auf alle teilnehmenden Plugins gibt es mindestens 20 % Rabatt! 

Aber das ist noch nicht genug! Denn auch bei unserem Shopware Produktportfolio kannst Du ordentlich sparen: 

 

Mehr als 30 % auf die Professional Plus Edition mit Silver-Subscription

Du nutzt aktuell die Community Edition oder überlegst, Shopware für Deinen Onlineshop einzusetzen? Dann triffst Du mit der Professional Plus Edition (inkl. 12 Monate Silver-Subscription) die richtige Wahl. In dieser Shopware Edition sind alle 12 Premium Plugins enthalten und sie bieten Dir ein Rundum-sorglos-Paket für Deinen Onlineshop. 

 

25 % auf alle Shopware Academy Schulungen 

Baue Dein Wissen zu Shopware 5 und Shopware 6 in unserer Academy auf. Auch hier ist für jeden etwas dabei – für Dich als Shopbetreiber, Partner, Entwickler oder Template-Designer. 

Hier geht’s zu den Live- und Online-Schulungen 

 

20 % auf alle Premium Plugins 

Natürlich dürfen auch unsere zertifizierten und von uns entwickelten Premium Plugins am Black Weekend nicht fehlen. Wirf einen Blick auf die praktischen Marketing-Tools wie Advanced Promotion Suite, Custom Products und viele weitere. 

 

 

Content ist in Sachen SEO nach wie vor King. In nahezu allen Branchen bietet es sich für Shop-Betreiber an, ein Blog mit hochwertigen Inhalten zu füllen. Aber: Ein Blog ist erstmal nur ein Werkzeug, das man auch gezielt einsetzen muss. Und genau darum geht es in diesem Beitrag: Was macht Content zu SEO-Power-Content? Wie nutzt man das Blog optimal?

 

Warum überhaupt ein Blog?

Zunächst: Ob es nun ein Blog, ein Magazin oder ein Ratgeber-Bereich ist, ist vollkommen egal (im Folgenden spreche ich immer von Blog und meine damit: „ein Bereich, in dem sich Content befindet und der auch Blog heißen kann, wenn einem kein anderer Name einfällt“).

Relativ oft hört man, dass ein Blog Vorteile in Bezug auf SEO hat. Das ist grundlegend falsch: Nicht ein Blog bietet Vorteile, sondern vielmehr der Content, der sich darin befindet. Denn wer starke Inhalte anbietet, kann über Blog-Beiträge auch relevante Rankings generieren. Diese Rankings können dann zu Besuchern führen, die idealerweise im Shop etwas kaufen.

Denn genau darum sollte es in der Regel gehen: Inhalte, die zu Umsatz führen. Leider ist es in der Praxis so, dass sehr viele Shop-Blogs mit Inhalten aufgefüllt werden, die in Bezug auf SEO keinen Vorteil bieten, da nach den Informationen aus dem Content gar nicht gesucht wird. Wer einen Blog-Beitrag wie „xxx“ schreibt, wird sehr wahrscheinlich feststellen, dass dieser über Google & Co. faktisch keine Besucher anziehen wird.

Übrigens: Es hat auch nicht per se einen Wert, regelmäßig zu schreiben. In der Praxis sieht man immer wieder, dass pro Woche oder Monat genau ein Beitrag veröffentlicht wird, weil das mal so jemand festgelegt hat. Und dann wird in der Regel „irgendwas“ geschrieben, ohne dass es einen echten Mehrwert besitzt. Eine Suchmaschine wird das Blog und die Website jedenfalls nicht höher bewerten, nur weil regelmäßig neue Inhalte erscheinen.

 

Welcher Content hilft? Welcher nicht?

Es geht also nicht um Frequenz, sondern immer um Qualität. Und dabei ist die Themenwahl sicherlich zentral.

Als grobe Richtschnur sollten bei einem Thema bzw. einem Suchbegriff die folgenden Fragen mit „Ja“ beantwortet werden:

  • Wird das Thema, um das es geht, auch wirklich signifikant oft in Suchmaschinen gesucht? (Überprüfbar über Keyword-Datenbanken wie den Google Keyword Planner)
  • Zeigt die Suchanfrage, dass jemand eine gewisse Kaufabsicht für Produkte hat, die ich verkaufen möchte? Beispiel: Jemand, der nach „lederjacke wie pflegen“ sucht, kauft keine Lederjacke, da er ja bereits eine besitzt – anders als bei jemandem, der z. B. nach „welche lederjacken sind modern“ sucht.
  • Wenn jemand danach sucht und auf meiner Website landet: Kann ich die Frage hinter seiner Suchanfrage vollständig und korrekt beantworten?
  • Und: Kann ich dem Besucher passende Produkte anbieten, wenn er meinen Content gelesen hat?

 

Die folgenden Beispiele verdeutlichen die unterschiedlichen Suchanfragen.

Hilft:

  • Testsieger: „Die besten Outdoor-Handys 2020“ oder „Fernseher Testsieger 2020“
  • Lösungen: „Wie schleift man eine Schere?“
  • Auswahl einer Produktkategorie: „Kondensatormikrofon oder Großmembran-Mikrofon?“

 

Hilft nicht:

  • Viele produktbezogene Neuigkeiten: „Neue Kollektion eingetroffen: Magic Pants in Glitzerfarben“
  • Interne Mitteilungen: „Der Klaus geht in Rente“
  • Aktuelle Kampagnen: „Jetzt 30 % Osterrabatt auf alles“

 

Dabei ist noch ein Aspekt wichtig: Es geht in diesem Beitrag nur um SEO und um die Frage, ob ein Beitrag geeignet ist, relevante Besucher auf die Website zu locken. Ein Beitrag wie „Jetzt 30 % Osterrabatt“ kann natürlich für die Besucher, die bereits auf der Website sind, durchaus relevant sein. In der Praxis sieht man aber in der Regel, dass ein Blog auf der Website so gut „versteckt“ ist, dass nur wenige Besucher den Weg vom Shop aus dahin finden. Also: Wer solche Inhalte hat, sollte dann auch proaktiv aus der Website darauf verlinken, damit Besucher diesen Content auch finden.

 

Wie soll der Text denn aussehen?

Wer sich mit Content-Qualität auseinandersetzt, findet bei Google umfangreiche Dokumente – allen voran die „Quality Rater Guidelines“. Dort finden sich aus Google-Sicht viele Beispiele für gute Inhalte.

Wer das umfangreiche Dokument nicht durcharbeiten möchte, kann sich an den folgenden Regeln orientieren:

  1. Der Text sollte die Suchanfrage vollständig beantworten. Also: Ein Beitrag für den Suchbegriff „hörgeräte kosten“ sollte konkrete Kosten für Hörgeräte nennen. Daraus resultiert übrigens auch die Antwort auf die oft gestellte Frage, wie lang Content denn sein muss. Es gibt manche Themen, die gut in 200 Wörtern zu beantworten sind, während es sicherlich Themen gibt, denen man auch mit 2.000 Wörtern noch nicht gerecht wird.
  2. Der Inhalt sollte gut strukturiert sein, damit ein Nutzer nicht unbedingt den kompletten Text lesen muss. Es bieten sich also sinnvolle Zwischenüberschriften, Fettungen von Bereichen und auch die Verwendung von Listen an.
  3. Die Hauptüberschrift sollte den Suchbegriff aufgreifen, um den es in dem Beitrag geht. Bitte beachten: Der Nutzer sieht diese Hauptüberschrift in der Regel zuerst, wenn er die Seite besucht. Diese sollte also durchaus einen gewissen „Pull-Effekt“ haben und auf das Thema neugierig machen. „Wohnmobil winterfest machen: Die ultimative Checkliste vom Wohnmobil-Profi“ ist also deutlich besser als einfach nur „Wohnmobil winterfest machen“.
  4. Wie bei allen Seiten, die von Google indexiert werden, sind Seitentitel und Meta Description wichtig, weil über diese beiden Felder gesteuert wird, wie das Suchergebnis dargestellt wird. Hier sollten also alle Möglichkeiten (z. B. Sonderzeichen) genutzt werden, um eine möglichst attraktive Darstellung zu erreichen.
  5. Bilder und/oder Videos sollten dann Verwendung finden, wenn diese auch zum textlichen Inhalt beitragen. Man sollte also nicht einfach nur immer ein Stock-Image einbauen, nur um irgendein Bild einzubauen.
  6. Falls sinnvoll, sollte auch auf externe Quellen verlinkt werden. Das können z. B. die Websites von Branchenverbänden, Koryphäen oder anderen Bloggern sein.
  7. Auch hinsichtlich Grammatik, Rechtschreibung und Wortwahl sollte ein hoher Anspruch gelten. Ein externer Lektor kann definitiv eine Investition wert sein.
  8. Bei Google gibt es auch den Begriff der „Formal Expertise“: In manchen Themengebieten (Finanzen, Medizin …) ist es wichtig, dass jemand den Beitrag schreibt, der auch wirklich Experte auf dem Gebiet ist und der diese Expertise auch formal „beweisen“ kann (also z. B. ein Arzt bei medizinischen Beiträgen). Content ist also Chefsache! Und: Auch wenn es nicht unbedingt SEO-relevant ist, sollte unter dem Artikel der Autor mit einer Kurz-Bio genannt werden.

 

Mit einem Plan geht’s besser!

Wie schon gesagt: Es geht nicht darum, besonders viel oder besonders häufig Content zu produzieren. Wichtig sind vielmehr die richtigen Themen und auch die optimale Umsetzung der Inhalte.

Dabei hilft es definitiv, sich zunächst Gedanken über relevante Suchbegriffe zu machen (Keyword-Recherche!) und die Themen dann in einem Redaktionskalender festzuhalten. Sobald der Content live ist, können dann Tools wie die Google Search Console benutzt werden, um zu überprüfen, ob der Plan (Besucher über Google anziehen) auch wirklich funktioniert hat.

 

Mehr Power für das eigene Blog?

Es gibt natürlich zahlreiche Plugins im Store, die die Arbeit mit dem Blog-System noch weiter vereinfachen können oder die für eine noch attraktivere Darstellung der Beiträge sorgen können.

Jetzt entdecken

 

Mehr SEO-Wissen?

Shopware bietet regelmäßig SEO-Schulungen an, in denen es noch viel mehr Informationen für Online-Händler gibt: Wie optimiert man die eigene Website optimal für Google? Welche SEO-Energie steckt in Kategorie- und Produktdetailseiten? Wie optimiert man die Startseite richtig?

Die Schulungen werden derzeit in zwei Varianten angeboten:

Basic: Einsteiger-Schulung mit allen wichtigen Informationen für Shop-Betreiber

SEO mit Shopware Basic: Zu den Terminen 

Advanced: max. 4 Teilnehmer, konkrete Tipps durch individuelle Website-Analyse, hohes technisches Verständnis wird vorausgesetzt

SEO mit Shopware Advanced: Zu den Terminen

Wer schreibt hier?

Markus Hövener ist Head of SEO bei der Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Außerdem ist er Blogger (Bloofusion Blog), Podcaster („Search Camp“ und „Alles auf Start“), Buchautor und spricht auf vielen Online-Marketing-Konferenzen zum Thema SEO.

Zusammen mit Mario Bölt von Shopware zeichnet er auch für die SEO-Schulungen bei Shopware verantwortlich.

Diese Plugins waren in 2019 ganz besonders beliebt bei unserer Community. Sie wurden am häufigsten heruntergeladen und erhielten sehr gute Bewertungen.

Sicherlich findest Du hier schnell besonders wertvolle Plugins für Deinen Shop: Eine Arbeitserleichterung im täglichen Doing, ein intuitives Theme oder Marketing-Booster.

 

Bereite Dich auch perfekt auf mögliche Marketing-Aktivitäten in 2020 vor und schaue in den Marketing-Kalender 2020 rein:

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