Produktkonfigurator Bildermapping: Das Bild wechselt zur gewählten Option
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Zusatzplugin – benötigt den Produktkonfigurator (SwpProductOptionsSix). Dieses Plugin funktioniert ausschließlich als Erweiterung des Basis-Plugins Produktkonfigurator (SwpProductOptionsSix). Ohne das installierte, aktive und separat erworbene Grundplugin hat dieses Plugin keine Funktion.
Ein Kunde stellt sich eine Tischplatte in Eiche zusammen und sieht dabei weiter das Foto der weiß lackierten Ausführung. Er klickt sich durch die Auswahl, das Bild bleibt gleich, und am Ende schreibt er dir lieber eine E-Mail mit der Frage, wie das denn nun aussieht. Diese Frage beantwortest du jede Woche mehrfach. Manche Kunden schreiben sie gar nicht erst und kaufen woanders.
Das Problem
Ein Konfigurator verkauft Kombinationen, die es als eigene Artikel nicht gibt. DieBildergalerie kennt diese Kombinationen deshalb auch nicht. Sie zeigt, was am Produkt hinterlegt ist, egal was der Kunde anklickt. Der übliche Ausweg besteht darin, für jede Farbe und jede Ausführung einen eigenen Artikel anzulegen. Dann pflegst du zwanzig Artikel statt einem, jede Preisänderung geht zwanzigmal durch, und der Konfigurator wird überflüssig.
Die Lösung
Dieses Plugin verknüpft Bilder mit Konfigurator-Optionen. Du öffnest ein Produkt in der Administration, klickst im Bereich des Produktkonfigurators auf „Bilder zuordnen", wählst ein Bild aus deiner Medienverwaltung und hakst die Optionen an, zu denen es gehört. Speichern, fertig. Wählt ein Kunde im Shop genau diese Optionen, tauscht das Plugin das Galeriebild aus. Ohne Seitenneuladen, ohne Sprung, ohne Ladebalken.
Was du davon hast
Der Kunde sieht, was er gerade zusammenstellt. Statt sich das Ergebnis vorzustellen, bekommt er es angezeigt. Das nimmt die häufigste Rückfrage vor dem Kauf aus dem Weg und macht die Auswahl entscheidbar.
Ein Artikel bleibt ein Artikel. Du legst keine Schein-Varianten an, nur um Bilder unterzubringen. Preise, Bestände und Texte pflegst du weiter an einer Stelle.
Zuordnen dauert Minuten, nicht Tage. Bild auswählen, Optionen anhaken, speichern. Kein Theme-Umbau, keine Entwicklerstunden, keine zusätzliche Schnittstelle.
Der Wechsel greift überall in der Galerie. Hauptbild, Vorschaubild und das Bild im Zoom-Fenster wechseln gemeinsam. Der Kunde kann also auch hineinzoomen und sieht dort dieselbe Ausführung.
Du entscheidest pro Verkaufskanal. In den Plugin-Einstellungen steht ein Schalter je Kanal. Dein B2B-Shop kann ohne Bildwechsel laufen, während der B2C-Shop ihn nutzt.
Ein Fehler in der Zuordnung legt keine Seite lahm. Geht beim Laden der Zuordnungen etwas schief, schreibt das Plugin den Fehler in seinen eigenen Log-Kanal und die Produktseite rendert normal weiter, nur eben mit dem Standardbild.
So arbeitet das Plugin
Jede Zuordnung besteht aus drei Angaben: dem Produkt, einem Bild und der Optionskombination, zu der dieses Bild gehört. Du kannst zu einem Produkt beliebig viele Zuordnungen anlegen, jede mit ihrer eigenen Kombination. Alle Zuordnungen eines Produkts stehen als Liste direkt am Produkt und lassen sich dort bearbeiten oder löschen. Vor dem Löschen fragt das Plugin nach.
Im Shop vergleicht das Plugin die aktuelle Auswahl des Kunden mit den hinterlegten Kombinationen. Stimmt eine überein, erscheint das zugeordnete Bild. Stimmt keine überein, kehrt die Galerie zum Standardbild des Produkts zurück. Ein halb passendes Bild gibt es nicht, und ein gebrochenes Bild damit auch nicht.
Das funktioniert auf der Produktdetailseite und in Erlebniswelten, die eine Produktseite mit Bildergalerie aufbauen. Die Bilder liegen in deiner normalen Medienverwaltung. Du kannst im Zuordnungsfenster auch direkt ein neues Bild hochladen.
Typische Einsatzszenarien
Möbel und Polstermöbel. Ein Sessel in acht Stoffen. Der Kunde wählt den Stoff, das Foto zeigt genau diesen Bezug statt eines Farbkästchens neben einem fremden Bild.
Textildruck und Werbeartikel. Ein Shirt in fünf Farben mit zwei Druckpositionen. Für die verkaufsstarken Kombinationen hinterlegst du echte Fotos, der Rest läuft über das Standardbild.
Türen, Fenster und Beschläge. Griff in Edelstahl oder Messing, Füllung in Glas oder Holz. Gerade bei erklärungsbedürftigen Bauteilen entscheidet das Bild darüber, ob jemand bestellt oder erst anruft.
Technik mit Ausstattungsvarianten. Ein Gerät mit oder ohne Aufsatz, mit langem oder kurzem Kabel. Ein Bild pro Ausstattung räumt die Frage aus, was im Karton liegt.
Technische Fakten für deine IT
Das Plugin läuft auf Shopware 6.7 und PHP 8.2 oder neuer.
Zusatzplugin – setzt den Produktkonfigurator (SwpProductOptionsSix) ab Version 6.7.12 voraus und arbeitet nur zusammen mit ihm.
Die Zuordnungen liegen in einer eigenen Datenbanktabelle. Shopware-Tabellen werden nicht verändert und nicht erweitert. Beim Aufbau einer Produktseite lädt das Plugin die Zuordnungen des Produkts in einer einzigen Datenbankabfrage, gedeckelt auf 500 Einträge je Produkt, damit ein Datenausreißer keine Seite ausbremst. Der Bildwechsel selbst passiert im Browser und löst keine weitere Anfrage an den Server aus.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Es verarbeitet keine personenbezogenen Daten und setzt keine Cookies. Berechtigungen laufen über die vorhandenen Produktrechte: Lesen, Anlegen, Ändern und Löschen der Zuordnungen hängen an den Rollen für Produkte, du musst dafür keine eigene Rolle bauen. Fehler landen in einem eigenen Log-Kanal. Beim Deinstallieren gilt der Shopware-Standard: Setzt du den Haken zum Behalten der Daten, bleiben Tabelle und Einstellungen liegen, sonst räumt das Plugin beides ab. Oberfläche und Hilfetexte gibt es in Deutsch, Englisch und Niederländisch.
Ehrlich gesagt
Ohne den Produktkonfigurator SwpProductOptionsSix ist dieses Plugin wirkungslos. Es ist eine Erweiterung für ihn, kein eigenständiger Konfigurator und kein Ersatz für Shopware-Varianten. Es erzeugt auch keine Bilder: Was der Kunde sehen soll, muss als Foto oder Rendering vorliegen und von dir zugeordnet werden. Wer eine Live-3D-Vorschau sucht, die Farbe und Material imBrowser berechnet, ist hier falsch. Und der Bildwechsel greift an der Bildergalerie der Shopware-Storefront. Ersetzt dein Theme diese Galerie durch einen eigenen Nachbau, prüfe das Verhalten vor dem Livegang auf einer Testinstanz. Am schnellsten weißt du es, wenn du das Plugin installierst und ein einziges Produkt zuordnest.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 25. August 2026
- Veröffentlicht: 28. Oktober 2025
- Version: 6.07.01
- Kategorie: Produktkonfiguration
Ressourcen
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