Entsorgungsgebühr Entsorgung | Entsorgungsgebühren je Artikel berechnen
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Du verkaufst Kartonagen, Folien oder Bauteile und musst die gesetzliche Entsorgungsgebühr mitberechnen. Also schlägst du sie auf den Artikelpreis auf. Beim nächsten Preisimport aus der Warenwirtschaft ist der Aufschlag wieder weg, und niemand im Haus weiß noch, welcher Artikel welchen Anteil trug.
Das Problem
Die Entsorgungsgebühr hängt nicht am einzelnen Artikel, sondern am Material und am Gewicht. Ein Karton mit 400 Gramm kostet weniger Gebühr als einer mit zwei Kilo, und beide teilen sich denselben Satz. Wer das im Artikelpreis abbildet, rechnet jeden Satz von Hand in jeden Artikel um. Wer es weglässt, zahlt die Gebühr aus der eigenen Marge. Der Kunde sieht in beiden Fällen nicht, wofür er bezahlt.
Die Lösung
Du legst je Material einen Artikel an und trägst dort den Satz ein. An jedem Artikel, der diese Gebühr trägt, wählst du das Material aus und schaltest die Berechnung ein. Den Rest macht das Plugin: Satz mal Gewicht mal Menge, sichtbar auf der Produktseite, abgerechnet als eigene Position im Warenkorb.
Was du davon hast
Die Gebühr bleibt sichtbar. Sie steht als eigene Zeile im Warenkorb und in der Bestellung, benannt nach dem Material. Deine Buchhaltung sieht den Betrag getrennt vom Warenwert. Der Kunde auch.
Ein Satz deckt den halben Katalog ab. Änderst du den Preis des Materialartikels, ändert sich die Gebühr für jeden Artikel, der auf dieses Material zeigt. Kein Suchen und Ersetzen in tausend Datensätzen.
Das Gewicht steht schon in Shopware. Du pflegst es ohnehin für den Versand. Das Plugin rechnet damit weiter, statt ein zweites Feld von dir zu verlangen.
Der Kunde erfährt es vor dem Checkout. Materialname und Betrag stehen auf der Produktseite, bevor der Artikel in den Warenkorb wandert. Keine Überraschung auf der letzten Seite, keine Rückfrage im Support.
Zehn Artikel, eine Zeile. Legt jemand zehn Artikel mit demselben Material in den Warenkorb, entsteht eine Gebührenposition mit der Summe. Nicht zehn Zeilen à 40 Cent.
Du entscheidest pro Verkaufskanal. Der B2B-Kanal berechnet, der Auslandskanal nicht. Ein Schalter, keine zweite Installation.
So arbeitet das Plugin
Am Artikel liegen vier Felder im Set „Entsorgungsgebühr": ein Schalter für die Berechnung, der Schalter „Artikel ist Gebühr" für die Materialartikel selbst, die Materialauswahl und ein optionaler eigener Preis. Die Materialauswahl zeigt nur Artikel, die als Gebührenträger markiert sind. Vergreifen kannst du dich dabei also nicht.
Der Satz kommt aus dem Preis des Materialartikels. Brauchst du für einen einzelnen Artikel einen abweichenden Satz, trägst du ihn in das Preisfeld am Artikel ein, es gewinnt gegen den Materialpreis. Hat der Artikel kein Gewicht, gilt der Satz als fester Betrag je Stück.
Auf der Produktseite bestimmst du, wie die Gebühr erscheint: als Auswahl, die der Kunde selbst setzt, als vorausgewählte Auswahl oder fest berechnet ohne Auswahl. Im Warenkorb entsteht daraus eine Position mit eigenem Typ, die an keinem Artikel hängt und deren Betrag deshalb auch nach einer Neuberechnung stehen bleibt. Der Steuersatz kommt von dem Artikel, der die Gebühr ausgelöst hat.
Typische Einsatzszenarien
Verpackungshandel. Du verkaufst Kartonagen und Folien an Gewerbekunden und gibst die Beteiligung am dualen System weiter. Ein Materialartikel „Papier und Pappe", einer „Kunststoff", fertig.
Baustoffe und Dämmung. Schwere Artikel mit stark unterschiedlichem Gewicht, gleicher Materialsatz. Genau der Fall, für den die Rechnung Satz mal Gewicht gebaut ist.
Möbel und Elektro. Ein fester Betrag je Stück statt einer Gewichtsrechnung. Lass das Gewicht am Artikel leer, dann zieht der Satz als Pauschale.
Technische Fakten für deine IT
Shopware 6.7, PHP ab 8.2. Das Plugin legt keine eigenen Tabellen an und fährt keine Migration. Es arbeitet mit Zusatzfeldern am Artikel (Custom Fields); die Originaltabellen von Shopware bleiben unverändert.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Es verarbeitet keine personenbezogenen Daten. Es liest Artikelstammdaten und schreibt eine Warenkorbposition, mehr passiert nicht.
Die Gebühr entsteht in einem Cart-Processor, der nach Shopwares Produktverarbeitung läuft. Auf der Produktseite kommt eine Abfrage für den Materialartikel dazu, im Warenkorb wird jeder Materialartikel einmal je Berechnung geladen und danach gemerkt. Schlägt die Ermittlung fehl, bleibt die Produktseite stehen und der Fehler landet im eigenen Log-Kanal des Plugins.
Bei der Deinstallation fragt Shopware, ob die Daten bleiben sollen. Sagst du nein, verschwinden Konfiguration, Feldset und Felder mitsamt der gepflegten Werte. Sagst du ja, bleibt alles liegen und ist nach einer Neuinstallation wieder da.
Ehrlich gesagt
Das Plugin kassiert die Gebühr, es meldet sie nicht. Wenn du eine Datenmeldung an LUCID oder das Verpackungsregister brauchst, ist das ein anderes Werkzeug.
Die Gebühr entsteht in der Storefront. Bestellungen, die über die API oder von Hand im Backend angelegt werden, bekommen keine Gebührenposition. Und in der Artikelliste landen Gebührenartikel nicht mehr direkt im Warenkorb, dort führt ein Link auf die Detailseite. Das ist Absicht, der Kunde soll die Gebühr vorher sehen. Wenn deine Kategorieseiten vom Direktkauf leben, merkst du es. Schau es dir im Testshop an, bevor du es live schaltest.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 16. September 2026
- Veröffentlicht: 17. Januar 2024
- Version: 6.7.1
- Kategorie: Checkout / Bestellprozess
Ressourcen
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Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
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- Ø-Bewertung: 4.3
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