Kundenabhängige Artikelpreisgruppen: Sonderpreise je Kunde
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Dein Stammkunde aus dem Fachhandel zahlt bei dir seit Jahren für Werkzeug einen anderen Preis als alle anderen. Beim Rest des Sortiments kauft er ganz normal ein. In Shopware bildest du so eine Absprache bisher über eine zweite Kundengruppe ab, über importierte Preislisten oder über eine Tabelle, die jemand von Hand pflegt.
Das Problem
Shopware kennt Preise pro Kundengruppe und Preise pro Artikel. Die Kombination aus beidem, also "dieser eine Kunde bekommt in diesem Warenbereich dieses Preisniveau", ist mit Bordmitteln nicht vorgesehen. Wer sie trotzdem braucht, legt Kundengruppen an: eine für den Händler mit Werkzeugkonditionen, die nächste für den Händler mit Konditionen auf Befestigungstechnik, und so weiter. Jede neue Absprache erzeugt eine weitere Gruppe. Jede Gruppe will bei jeder Preisrunde mitgepflegt werden. Nach zwei Jahren weiß niemand mehr, warum es die Gruppe "Nord alt" gibt.
Die Lösung
Das Plugin schreibt die Preisvereinbarung dorthin, wo sie fachlich hingehört: an den Kunden. Du legst deine Preisniveaus als Preisgruppen an, zum Beispiel VK2, Projektpreis oder Jahresvereinbarung. Du gibst die Kategorien frei, die überhaupt kundenabhängig bepreist werden dürfen. Beim Kunden ordnest du im Reiter Artikelpreisgruppen zu, welche Preisgruppe in welcher Kategorie gilt. Der Betrag selbst steht am Artikel unter Erweiterte Preise, also in der Preisverwaltung, die du ohnehin bedienst.
Was du davon hast
Deine Kundengruppen bleiben, wie sie sind. Der Kunde behält seine reguläre Gruppe samt Steuerlogik und Zahlarten. Die Sonderkondition kommt als zusätzliche Zeile beim Kunden dazu, nicht als Umgruppierung.
Ein Preis, beliebig viele Kunden. Die Preisgruppe VK2 ordnest du dreißig Händlern zu und pflegst den Preis trotzdem nur einmal am Artikel. Änderst du ihn, gilt er für alle dreißig sofort.
Deine Konditionen bleiben unter euch. Wer nicht angemeldet ist, sieht deinen normalen Verkaufspreis inklusive Staffeln. Ausgehandelte Preise stehen nie öffentlich im Shop.
Der Preis hält bis zur Kasse. Artikelansicht, Warenkorb und Bestellung zeigen denselben Betrag. Die Rückfrage "warum steht im Warenkorb etwas anderes" entfällt.
B2B und B2C sauber getrennt. Ein Schalter je Verkaufskanal entscheidet, ob die Preislogik dort greift. Schaltest du sie im Endkundenshop aus, bleiben alle Zuordnungen erhalten und wirken in den übrigen Kanälen weiter.
Weniger Klickarbeit im Kategoriebaum. Du ordnest die übergeordnete Kategorie zu, die Produkte aus den Unterkategorien bekommen den Preis mit.
So arbeitet das Plugin
Fünf Bausteine greifen ineinander. Unter Kataloge legst du im neuen Bereich Kundenabhängige Artikelpreisgruppen deine Preisgruppen an. In Kataloge > Kategorien markierst du mit dem Tag Preisbildend, welche Warenbereiche mitspielen sollen. Der Tag entsteht bei der Installation, du musst ihn nicht selbst anlegen. Im Rule Builder baust du je Preisgruppe eine Regel mit der neuen Bedingung Artikelpreisgruppe ist eine von. Beim Kunden setzt du die Zuordnung, am Artikel den Preis. Ruft danach ein angemeldeter Kunde eine Produktseite auf, prüft das Plugin seine Zuordnungen gegen die Kategorien des Artikels und lässt Shopware den passenden Preisblock rechnen.
Typische Einsatzszenarien
Großhandel mit Herstellerkonditionen. Ein Kunde hat für die Produkte eines Herstellers einen Rahmenvertrag. Du gibst die Herstellerkategorie frei und hängst die Preisgruppe an den Kunden. Der Rest seines Warenkorbs läuft weiter über die normale Preisliste.
Fachhandel mit Jahresvereinbarung. Zum Jahreswechsel legst du die Preisgruppe "Jahrespreis 2027" an, trägst die Beträge an den betroffenen Artikeln ein und ziehst die Zuordnungen um. Die alten Preise bleiben im Artikel stehen, bis du sie entfernst.
Projektgeschäft. Für ein einzelnes Bauvorhaben braucht ein Kunde für zwei Kategorien Sonderpreise. Nach Projektende löschst du die Zuordnung beim Kunden, ohne an Regeln oder Artikeln etwas zu ändern.
Technische Fakten für deine IT
Freigegeben für Shopware 6.7, PHP ab 8.2. Das Plugin legt zwei eigene Tabellen an und bindet Kunde und Kategorie über Entity-Extensions an. Shopware-Originaltabellen bleiben unverändert. Das Plugin sendet keine Daten an externe Server, es erhebt keine zusätzlichen personenbezogenen Daten und braucht keine Einwilligung im Cookie-Banner. Die Preisberechnung läuft über eine Dekoration des Shopware-Preiskalkulators; die Zuordnungen des Kunden gehen in den Cache-Schlüssel des Verkaufskanal-Kontexts ein, damit kein Kunde den Preis eines anderen aus dem Cache bekommt. Für die Administration bringt das Plugin eigene Berechtigungen mit, getrennt nach Lesen, Anlegen, Bearbeiten und Löschen. Bei der Deinstallation ohne "Daten behalten" verschwinden Preisgruppen, Zuordnungen, Einstellungen und der Tag Preisbildend; deine Regeln und die Preisblöcke an den Artikeln bleiben stehen und räumst du bei Bedarf selbst weg.
Ehrlich gesagt
Das Plugin rechnet keine Rabatte aus. Es entscheidet nur, welcher der am Artikel hinterlegten Preise für welchen Kunden gilt. Wer prozentuale Nachlässe über ganze Sortimente vergeben will, kommt mit den Bordmitteln von Shopware weiter. Auch einen Preis, den niemand am Artikel eingetragen hat, kann es nicht erfinden: fehlt der Preisblock, bleibt der normale Verkaufspreis stehen. Wenn dein Preisgefüge aus gewachsenen Einzelabsprachen besteht, probier es an einem Kunden und einer Kategorie aus. Eingerichtet ist das in einer Viertelstunde.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 18. August 2026
- Veröffentlicht: 15. Februar 2023
- Version: 6.7.1
- Kategorie: B2B-Erweiterungen
Ressourcen
Bewertungen (2)
Klasse Tool
Funktioniert wunderbar!
Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
Partner Status
-
Shopware
Bronze Partner -
Shopware
Premium Extension Partner
Details
- Ø-Bewertung: 4.3
- Partner seit: 2014
- Erweiterungen: 89
- Zertifizierungen: 2
Support
- Land: Germany
- Spricht: Deutsch, Englisch
- Reaktionszeit: Schnell