Warenkorb Menge 0: Artikel direkt im Mengenfeld entfernen
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Ein Kunde räumt seinen Warenkorb auf. Er markiert die Menge, tippt eine 0 und erwartet, dass die Position verschwindet. So kennt er es aus jeder Tabelle und aus jedem anderen Formular. Shopware nimmt die 0 nicht an: Das Mengenfeld ist auf die Mindestabnahme begrenzt, der Browser blockt das Absenden mit einer Meldung, die niemand liest, und der Kunde sucht danach den kleinen Entfernen-Button.
Das Problem
Der Entfernen-Button ist da. Auf dem Handy sitzt er nur wenige Millimeter neben dem Minus-Button des Mengenfeldes. Wer daneben tippt, ändert die Menge, statt die Position loszuwerden, und probiert es noch einmal. Wer stattdessen die 0 versucht, bekommt eine Browser-Meldung, die nichts erklärt und im Ajax-Warenkorb gar nicht erst erscheint. Jeder dieser kleinen Reibungspunkte macht den Warenkorb umständlicher, und keiner davon taucht in einer Statistik auf.
Die Lösung
Das Plugin macht die 0 im vorhandenen Mengenfeld erreichbar. Der Server liefert das Feld mit einer Untergrenze von 0 aus und leitet das Formular auf eine eigene Storefront-Route um. Kommt dort eine 0 an, entfernt Shopware die Position. Jede andere Menge geht unverändert den regulären Weg. Unter dem Mengenfeld steht ein kurzer Hinweis: „Menge 0 eingeben, um den Artikel zu entfernen."
Was du davon hast
Ein zweiter, größerer Weg zum selben Ziel. Das Mengenfeld ist auf dem Handy die deutlich größere Trefferfläche als der Entfernen-Button daneben. Wer die Tastatur ohnehin offen hat, weil er die Menge korrigiert, bleibt beim Aufräumen im selben Feld.
Kein zusätzliches JavaScript in deiner Storefront. Das Plugin bringt keine eigene JS-Datei mit. Das Absenden trägt Shopware selbst: das Auto-Absenden auf der Warenkorbseite und der Ajax-Warenkorb im Offcanvas. Dein Seitengewicht bleibt, wie es ist.
Pro Verkaufskanal getrennt schaltbar. Du kannst das Verhalten im Endkunden-Shop einschalten und im B2B-Kanal auslassen. Warenkorbseite und Ajax-Warenkorb haben dazu je einen eigenen Schalter, und ein ausgeschalteter Kanal verhält sich exakt so, als wäre das Plugin nicht installiert.
Ein aufgeräumter Warenkorb, ohne dass jemand strandet. Du kannst den Entfernen-Button verkleinern oder ganz ausblenden. Ausgeblendet wird er nur an den Positionen, an denen der Kunde die 0 auch wirklich eintippen kann. Ein Warenkorb ohne jede Entfernen-Möglichkeit kann damit nicht entstehen.
Deine Templates bleiben, wie sie sind. Alle vier Vorlagen-Erweiterungen hängen sich an das bestehende Markup an, statt es zu ersetzen. Anpassungen anderer Plugins im selben Bereich bleiben wirksam, dein Theme bekommt keine Sonderbehandlung.
So arbeitet das Plugin
Der Server entscheidet, nicht das Browserfenster. Für jede Warenkorb-Position prüft das Plugin, ob sie über die 0 entfernt werden darf. Zugelassen ist eine eigenständige Produkt-Position, die Shopware selbst als entfernbar und stapelbar meldet, keine Unterpositionen hat und auf oberster Ebene steht. Trifft eine dieser Bedingungen nicht zu, bleibt alles beim Standard: Mindestmenge im Feld, Entfernen-Button daneben.
Kommt die 0 auf der eigenen Route an, prüft das Plugin dieselben Bedingungen ein zweites Mal. Ein von Hand abgeschickter Request kommt daran nicht vorbei. Nach dem Entfernen erscheint eine kurze Bestätigung, die du im Verkaufskanal abschalten kannst, wenn du es lieber still magst.
Typische Einsatzszenarien
Mode und Schuhe auf dem Handy. Kunden legen drei Größen in den Warenkorb und werfen zwei davon wieder raus, bevor sie bestellen. Das passiert am Telefon, mit dem Daumen, in der Bahn. Das Mengenfeld ist dort das freundlichere Ziel.
B2B-Shop mit langen Bestelllisten. Ein Einkäufer arbeitet dreißig Positionen von oben nach unten durch, korrigiert Mengen und setzt einzelne Zeilen auf 0. Er bleibt bei der Tastatur und muss nicht zwischen Tippen und Klicken wechseln.
Shops, in denen der Ajax-Warenkorb die Hauptbühne ist. Wenn deine Kunden ihren Warenkorb überwiegend im Offcanvas bearbeiten, schaltest du die 0 dort frei und lässt die Warenkorbseite unberührt. Oder genau andersherum.
Versandkosten, die stark von der Adresse abhängen. Solange keine Lieferadresse des Kunden vorliegt, kann Shopware nur den Standardversand ansetzen. Auf Wunsch ersetzt das Plugin diesen vorläufigen Betrag durch einen Hinweis samt Link auf deine Versandinformationsseite. Die Einstellung ist ab Werk aus, weil sie an Preisangabenpflichten rührt.
Technische Fakten für deine IT
Shopware 6.7 (Composer-Constraint ~6.7.0), PHP ab 8.2, Symfony 7.
Das Plugin legt keine eigene Datenbanktabelle an, bringt keine Migration mit und hängt keine Freitextfelder an Core-Entitäten. Die Originaltabellen von Shopware bleiben unverändert. Die sechs Einstellungen liegen in der Systemkonfiguration von Shopware, je Verkaufskanal getrennt.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Es setzt keine eigenen Cookies und bindet kein Tracking ein. Zur DSGVO: Protokolliert wird ausschließlich ein abgewiesener Versuch, und zwar mit Positions-ID, Positionstyp, betroffener Oberfläche und Verkaufskanal-ID in einem eigenen Log-Kanal. Kundendaten stehen nicht im Log.
Zur Last: Es gibt keinen eigenen Cart-Processor, keinen Event-Subscriber, keine Hintergrundaufgabe und keine eigene Datenbankabfrage. Gelesen werden nur die Plugin-Einstellungen über den Konfigurationsdienst von Shopware. Die eigene Route ist ein POST-Endpunkt für genau eine Position, die Warenkorb-Berechnung selbst macht weiterhin Shopware.
Alle vier Storefront-Erweiterungen nutzen sw_extends und rufen das Original-Markup auf. Beschriftungen liegen in Deutsch, Englisch und Niederländisch bei. Bei der Deinstallation bleibt nichts zurück: Es gibt keine eigene Tabelle, und die Einstellungen räumt Shopware selbst ab. Entscheidest du dich beim Deinstallieren dafür, die Daten zu behalten, bleiben sie für eine Neuinstallation stehen.
Ehrlich gesagt
Das Plugin wirkt nur in der Storefront. Betreibst du deinen Shop headless oder hängt eine App an der Store-API, bringt dieser Client seine eigene Mengenlogik mit, und dort ändert sich nichts.
Es rührt auch nicht an deinen Mengenregeln. Die 0 heißt „entfernen", nicht „Menge null bestellen". Positionen, für die Shopware kein bedienbares Mengenfeld ausliefert, etwa Download-Artikel oder Artikel mit nur noch einem Stück auf Lager, behalten ihren Entfernen-Button und bleiben genau so, wie sie heute sind. Und wenn dein Theme den Mengenselektor komplett neu geschrieben hat statt ihn zu erweitern, greift die 0 dort nicht.
Probier es in deinem Testsystem aus, bevor du es live schaltest. Installieren, aktivieren, Schalter setzen, einmal durch den Warenkorb klicken. Länger dauert es nicht.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 9. September 2026
- Veröffentlicht: 11. September 2026
- Version: 6.7.0
- Kategorie: Checkout / Bestellprozess
Ressourcen
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Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
Partner Status
-
Shopware
Bronze Partner -
Shopware
Premium Extension Partner
Details
- Ø-Bewertung: 4.3
- Partner seit: 2014
- Erweiterungen: 93
- Zertifizierungen: 2
Support
- Land: Germany
- Spricht: Deutsch, Englisch
- Reaktionszeit: Schnell