Adressprüfung Adressvalidierung Hausnummer | Adresse prüfen gegen Rückläufer
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Ein Paket kommt zurück. Vermerk: Empfänger nicht zu ermitteln. Im Kundenkonto steht „Hauptstraße“, ohne Nummer. Oder die PLZ hat einen Zahlendreher, und der Paketdienst sucht den Ort am anderen Ende der Republik. Solche Fehler passieren beim Tippen nebenbei und kosten dich danach Porto, Zeit und einen Kunden, der auf seine Ware wartet.
Das Problem
Shopware nimmt jede Adresse an, solange die Pflichtfelder gefüllt sind. Ob in der Straße eine Hausnummer steht oder ob Straße, PLZ und Ort überhaupt zusammenpassen, prüft niemand. Du merkst es erst, wenn das Paket zurückkommt. Dann folgen die Rückfrage per E-Mail, der zweite Versand und Porto, das du doppelt zahlst.
Die Lösung
Das Plugin prüft die Adresse dort, wo sie entsteht: bei der Registrierung, im Kundenkonto unter „Adressen“ und beim Ändern der Adresse im Checkout. Fehlt die Hausnummer, sieht dein Kunde sofort einen Hinweis unter den Adressfeldern. Mit einem eigenen Google-Schlüssel gleicht das Plugin zusätzlich Straße, PLZ und Ort ab und bietet einen Korrekturvorschlag an, den dein Kunde mit einem Klick übernimmt.
Was du davon hast
- Weniger Pakete auf Rückreise. Die fehlende Hausnummer fällt bei der Eingabe auf, nicht erst beim Paketdienst. Im Modus „Pflicht“ lässt sich eine Adresse ohne Hausnummer gar nicht speichern, auch nicht über die Store API.
- Dein Kunde behält das letzte Wort. Ein Vorschlag bleibt ein Vorschlag. Mit „Meine Eingabe beibehalten“ speichert er seine Adresse so, wie er sie eingegeben hat, etwa bei einem Neubau, den Google noch nicht kennt.
- Kleine Tippfehler korrigieren sich selbst. Zahlendreher in der PLZ oder ein Buchstabe zu viel im Straßennamen: Das Plugin übernimmt die von Google bestätigte Korrektur, zeigt die Änderung an und bietet „Rückgängig“ an. Hausnummern ändert es nie automatisch.
- Deine Google-Rechnung bleibt überschaubar. Jedes Ergebnis bleibt 24 Stunden im Cache, dieselbe Adresse kostet also nur eine Abfrage. Je IP-Adresse fragt das Plugin höchstens 40-mal in 10 Minuten bei Google an, ein Tageslimit pro Verkaufskanal deckelt die Gesamtzahl, und du legst fest, für welche Länder Google überhaupt gefragt wird.
- Packstation bleibt Packstation. Enthält die Adresse Begriffe wie Packstation, Postfiliale oder Postfach, prüft und korrigiert das Plugin nichts. Die Liste der Schlüsselwörter pflegst du selbst.
- Du siehst, welche Bestellung wackelt. Der Prüfstatus steht an der Kundenadresse und an der Bestellung. Mit der Bedingung „Adressprüfung: Status“ im Rule Builder reagierst du darauf, im Checkout oder im Flow Builder.
So arbeitet das Plugin
Die Hausnummer-Prüfung läuft komplett in deinem Shop und braucht keinen externen Dienst. Du wählst zwischen „Aus“, „Hinweis“ und „Pflicht“. Im Modus „Hinweis“ weist das Plugin auf die fehlende Nummer hin und speichert trotzdem. Im Modus „Pflicht“ lehnt der Shop die Adresse auch serverseitig ab. Für bestehende Adressen ohne Hausnummer zeigt der Checkout einen Hinweis mit Link direkt zur Adresse; im Modus „Pflicht“ ist die Bestellung gesperrt, bis die Nummer ergänzt ist.
Für den Abgleich trägst du einen Schlüssel der Google Maps Platform ein. Standard ist die Google Address Validation API. Für Länder, die sie nicht abdeckt, nutzt das Plugin automatisch die Google Geocoding API. Mit „Verbindung testen“ prüfst du den Schlüssel direkt in der Konfiguration, auch vor dem Speichern. Der Schlüssel bleibt auf dem Server und erreicht nie den Browser.
Die Prüfung startet, sobald dein Kunde Straße, PLZ oder Ort geändert hat. Steht beim Absenden noch ein Hinweis offen, hält das Plugin das Formular einmal an, damit der Kunde ihn sieht. Antwortet Google nicht rechtzeitig, speichert der Shop die Adresse ungeprüft. Wegen eines Dienstausfalls bleibt also niemand im Formular hängen.
Die Hinweise erscheinen in den Hinweisfarben deines Themes, wahlweise Warnung, Information, Primär- oder Sekundärfarbe. Neu kompilieren musst du dafür nichts. Alle Einstellungen gelten pro Verkaufskanal, auch der Schalter, der das Plugin in einem Kanal ganz abschaltet.
Typische Einsatzszenarien
- Versand mit DHL in Deutschland: Jede Rücksendung kostet dich Porto und Nacharbeit. Du stellst die Hausnummer-Prüfung auf „Pflicht“ und lässt Google die deutschen Adressen gegenprüfen.
- Kunden in Großbritannien oder Irland: Dort sind Hausnamen statt Hausnummern üblich. Du beschränkst die Hausnummer-Prüfung auf die Länder, in denen eine Nummer dazugehört, und nutzt für die übrigen nur den Google-Abgleich.
- B2B mit Blick auf die Buchhaltung: Rechnungen sollen an geprüfte Adressen gehen. Ein Flow setzt bei Bestellungen mit nicht bestätigter Rechnungsadresse einen Tag, dein Team schaut vor dem Export nach DATEV kurz drüber.
- Strenger Datenschutz: Ohne Einwilligung sollen keine Adressdaten zu Google. Mit „Erst nach Cookie-Einwilligung prüfen“ läuft ohne Zustimmung nur die lokale Hausnummer-Prüfung.
Technische Fakten für deine IT
- Shopware 6.7.5 oder neuer (Version 6.7), PHP 8.2 oder neuer.
- Keine eigenen Tabellen. Die Shopware-Originaltabellen bleiben unverändert, der Prüfstatus liegt in Zusatzfeldern an Kundenadresse und Bestellung.
- Externe Aufrufe nur, wenn du einen Prüfdienst wählst und einen Schlüssel einträgst: Server an Server zur Google Maps Platform. Übertragen werden Straße, PLZ, Ort und Land. Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer verlassen den Shop nicht.
- Mit „Kein Prüfdienst (nur lokale Prüfungen)“ sendet das Plugin keine Daten an externe Server.
- Optionaler Cookie-Eintrag „Adressprüfung“ in der Gruppe Komfortfunktionen, Laufzeit 30 Tage. Den Einsatz von Google nimmst du in deine Datenschutzerklärung auf; die Datenschutzhinweise von Google findest du unter policies.google.com/privacy.
- Ergebnis-Cache 24 Stunden im Shopware-Cache, Rate-Limit 40 Google-Anfragen pro 10 Minuten je IP-Adresse (IPv6 je /64-Netz) und Verkaufskanal, einstellbares Tageslimit je Verkaufskanal (Standard 1.000), Zeitlimit höchstens 4 Sekunden je Anfrage. Beim Speichern ruft das Plugin Google nicht erneut auf.
- Store-API-Route für Headless-Frontends, POST /store-api/swp-address-validator/check.
- Eigene Logdatei im Shopware-Logverzeichnis, ohne Adressdaten.
- Deinstallation: Löschst du die Plugin-Daten mit, entfernt das Plugin seine Zusatzfeld-Sets.
- Texte auf Deutsch, Englisch und Niederländisch.
Ehrlich gesagt
Das Plugin ist keine Autovervollständigung. Es schlägt beim Tippen keine Adressen vor, sondern prüft die fertige Eingabe. Die lokale Prüfung erkennt nur, ob in der Straße eine Zahl steht, nicht, ob es diese Hausnummer wirklich gibt. Das kann nur der Google-Abgleich, und für den brauchst du ein eigenes Konto bei der Google Maps Platform, das Google direkt mit dir abrechnet. Probier es zuerst in einem Verkaufskanal aus und schau, wie viele Adressen hängen bleiben.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2026
- Veröffentlicht: 28. Oktober 2026
- Version: 6.7.0
- Kategorie: Checkout / Bestellprozess
Ressourcen
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Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
Partner Status
-
Shopware
Bronze Partner -
Shopware
Premium Extension Partner
Details
- Ø-Bewertung: 4.3
- Partner seit: 2014
- Erweiterungen: 110
- Zertifizierungen: 2
Support
- Land: Germany
- Spricht: Deutsch, Englisch
- Reaktionszeit: Sehr schnell