Kundengruppen Popup: Besucher wählen selbst, der Shop zeigt die richtigen Preise
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Ein Handwerksbetrieb landet über Google auf deiner Produktseite. Er sieht Bruttopreise, rechnet im Kopf die Mehrwertsteuer raus, findet den Preis zu hoch und ist weg. Dass er als Geschäftskunde eigentlich netto und mit Staffelrabatt gekauft hätte, hat er nie erfahren.
Das Problem
Shopware steuert Preise, Steueranzeige und Rabatte über Kundengruppen. Das funktioniert gut, hat aber eine Lücke: Solange niemand angemeldet ist, steckt jeder Besucher in der Standard-Kundengruppe. Bei gemischtem Publikum aus Privatkunden, Gewerbe und Wiederverkäufern sieht damit der größte Teil deiner Besucher die falschen Preise. Und zwar genau in den Sekunden, in denen sie entscheiden, ob sie bleiben.
Der übliche Ausweg ist ein zweiter Shop für B2B. Der kostet doppelte Pflege, doppelte Inhalte und doppeltes Marketing.
Die Lösung
Das Plugin fragt die Kundengruppe direkt ab, bevor der Besucher Preise liest. Beim ersten Aufruf erscheint ein Fenster mit einer Schaltfläche je Gruppe: Privatkunden, Geschäftskunden, Wiederverkäufer, wie du sie eingerichtet hast. Ein Klick, und der ganze Shop rechnet in der gewählten Gruppe.
Passt ein Popup nicht zu deinem Shop, gibt es zwei ruhigere Wege: die Auswahl als Pflichtfeld in der Registrierung oder den automatischen Wechsel, sobald jemand eine USt-IdNr. eingibt. Du entscheidest pro Verkaufskanal, welcher Weg gilt.
Was du davon hast
Richtige Preise ab der ersten Seite. Kein Kopfrechnen, kein Abspringen wegen einer Zahl, die für diesen Kunden nie gegolten hätte.
Ein Shop statt zwei. B2B und B2C laufen im selben Verkaufskanal, mit denselben Produkten und derselben Pflege. Du sparst dir den zweiten Shop samt zweitem Katalog.
Gewerbliche Kunden ohne Rückfrage erkannt. Wer bei der Registrierung eine USt-IdNr. angibt, landet automatisch in deiner Geschäftskundengruppe. Firmenname und USt-IdNr. fragt das Formular selbst ab, weil sich der Kontotyp mit umstellt.
Korrigierbar ohne Support-Ticket. Der Umschalter in der Topbar sitzt dort, wo Kunden Sprache und Währung erwarten. Wer sich verklickt hat, wechselt selbst zurück.
Getrennt nach Verkaufskanal. Im B2B-Kanal Auswahl in der Registrierung, im Endkundenshop das Popup, im Outlet gar nichts. Jeder Kanal bekommt seine eigene Einstellung.
Eingerichtet an einem Nachmittag. Installieren, im Kanal einschalten, Kundengruppen freigeben, Anzeigeart wählen. Kein Eingriff ins Template, keine Entwicklerzeit.
So arbeitet das Plugin
Du gibst in der Konfiguration frei, welche deiner Kundengruppen zur Auswahl stehen. Nur diese erscheinen, interne Gruppen für Mitarbeiter oder Tests bleiben unsichtbar. Die Reihenfolge deiner Eingabe ist die Reihenfolge im Popup.
Trägt der interne Name nicht gut nach außen, hinterlegst du an der Kundengruppe einen Anzeigenamen, je Sprache getrennt. Aus einer Gruppe „B2B-Netto-Stufe-2" wird für den Besucher dann „Geschäftskunden". An derselben Stelle markierst du, welche Gruppen gewerblich sind. Genau diese Markierung schaltet später den Kontotyp im Registrierungs- und Adressformular um.
Die Wahl hält 30 Tage. Danach fragt der Shop beim nächsten Besuch erneut.
Typische Einsatzszenarien
Handel mit gemischtem Publikum. Ein Werkzeughändler verkauft an Heimwerker und an Betriebe. Das Popup trennt beide Gruppen in der ersten Sekunde, Betriebe sehen netto.
Reiner B2B-Shop mit offener Preisliste. Die Preise bleiben sichtbar, die Registrierung erzwingt aber die Zuordnung zur richtigen Konditionsgruppe. Der Umschalter bleibt aus, damit später nichts abweicht.
Großhandel mit Wiederverkäufer-Staffel. Drei Gruppen mit unterschiedlichen Nettopreisen, dazu der automatische Wechsel per USt-IdNr. für Neukunden.
Technische Fakten für deine IT
Das Plugin läuft auf Shopware 6.7 und PHP 8.2 oder neuer und braucht Core plus Storefront. Es legt keine eigenen Tabellen an und verändert keine Original-Tabellen von Shopware. Es ergänzt zwei Zusatzfelder an der Kundengruppe, für den Anzeigenamen und die Kennzeichnung als gewerblich.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Gespeichert wird ausschließlich die Kennung der gewählten Kundengruppe, in einem Cookie mit 30 Tagen Laufzeit, ausgewiesen in der Cookie-Ansicht des Shops unter den technisch notwendigen Cookies. Keine personenbezogenen Daten, keine Analyse des Nutzerverhaltens.
Die gewählte Gruppe geht in den Cache-Schlüssel der Storefront ein. Seiten werden je Kundengruppe getrennt zwischengespeichert, Preise können sich zwischen Gruppen nicht vermischen. Zusätzliche Abfragen im Hintergrund entstehen nicht, die Auswahl reist im normalen Seitenaufbau mit.
Alle Erweiterungspunkte fangen Fehler ab: Geht etwas schief, liefert der Shop die Seite ohne Kundengruppenauswahl aus statt einer Fehlerseite. Werte aus dem Cookie werden vor der Verwendung auf Form und Existenz geprüft, manipulierte oder verwaiste Werte fallen still auf die Standardgruppe zurück. Beim Deinstallieren kannst du entscheiden, ob die Zusatzfelder erhalten bleiben.
Ehrlich gesagt
Das Plugin pflegt keine Preise. Es schaltet die Kundengruppe um, und die Preise dahinter richtest du wie gewohnt in Shopware ein. Unterscheiden sich deine Gruppen preislich nicht, ändert sich für den Besucher nichts. Und wenn dein Publikum ohnehin fast nur aus Privatkunden besteht, ist ein Popup vor dem ersten Produkt eher Hürde als Hilfe. Probiere es in einem Kanal aus, bevor du es überall einschaltest.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 4. September 2026
- Veröffentlicht: 3. September 2020
- Version: 6.7.6
- Kategorie: B2B-Erweiterungen
Ressourcen
Bewertungen (1)
Sehr hilfreiches Plugin
Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
Partner Status
-
Shopware
Bronze Partner -
Shopware
Premium Extension Partner
Details
- Ø-Bewertung: 4.3
- Partner seit: 2014
- Erweiterungen: 92
- Zertifizierungen: 2
Support
- Land: Germany
- Spricht: Deutsch, Englisch
- Reaktionszeit: Schnell