Mindesthaltbarkeitsdatum MHD Haltbarkeit | abgelaufene Artikel gehen offline
Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Freitagmittag, ein Kunde bestellt sechs Gläser Pesto. Das Mindesthaltbarkeitsdatum läuft in vier Tagen ab, DHL braucht drei. Du erfährst davon, wenn die Reklamation im Postfach liegt. Bei Lebensmitteln, Kosmetik, Tierfutter und Arzneimitteln ist das kein Ausrutscher, sondern ein Rechtsthema.
Das Problem
Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Palette, auf dem Lieferschein und im Kopf deiner Lagerleitung. Im Shop steht es nirgends. Shopware bringt von Haus aus kein Feld dafür mit, also landet es in einer Eigenschaft, irgendwo in der Artikelbeschreibung oder gar nicht.
Abgelaufene Ware aus dem Sortiment zu nehmen bleibt damit Handarbeit. Liste ziehen, Artikel suchen, Haken raus. Wer das einmal pro Woche macht, hat im Zweifel sechs Tage lang Ware verkauft, die er nicht mehr verkaufen durfte. Und wer es täglich macht, verbringt jeden Morgen eine Viertelstunde mit einer Aufgabe, die keinen Cent einbringt.
Die Lösung
Das Plugin hängt drei Zusatzfelder an jeden Artikel: einen Schalter, das Datum und einen Vorlauf in Tagen. Artikeldetailseite und Warenkorb zeigen das Datum deinem Kunden, bevor er kauft. Eine geplante Aufgabe geht stündlich durch dein Sortiment und schaltet jeden Artikel ab, dessen Datum abzüglich Vorlauf erreicht ist.
Kein Import, kein Zusatzsystem, keine Zeile Code. Die Felder liegen dort, wo deine Artikelpflege ohnehin stattfindet.
Was du davon hast
Du verkaufst nichts Abgelaufenes mehr. Die Prüfung läuft stündlich, nicht wöchentlich und nicht wenn jemand daran denkt. Zwischen Ablauf und Abschaltung liegt maximal eine Stunde.
Der Vorlauf rechnet deine Lieferzeit mit. Trag drei Tage ein, und der Artikel geht drei Tage vor dem Datum offline. Was bis zur Zustellung ablaufen würde, wird gar nicht erst verkauft. Der Wert steht pro Artikel, weil Frischkäse eine andere Vorlaufzeit braucht als Konserven.
Jede Charge bekommt ihr eigenes Datum. Varianten erben den Wert vom Stammartikel und dürfen ihn überschreiben. Eine Variante je Lieferung, ein Datum je Variante: Die ältere Charge geht offline, die neue bleibt im Verkauf.
Dein Kunde sieht das Datum vor dem Kauf. Es steht unter dem Kaufbereich der Detailseite und noch einmal an jeder Warenkorbposition. Das spart Rückfragen im Support und Retouren, die mit "das läuft ja schon nächste Woche ab" anfangen.
Du steuerst jeden Verkaufskanal getrennt. Der Schalter in der Plugin-Konfiguration hängt am Verkaufskanal. Dein B2B-Shop zeigt das Datum, der B2C-Shop bleibt unverändert, und du musst dafür nichts deinstallieren.
So arbeitet das Plugin
Nach der Installation findest du am Artikel im Reiter Spezifikationen, Karte Zusatzfelder, drei neue Felder: Aktiv, Mindesthaltbarkeitsdatum und Tage vor Ablauf deaktivieren. Setz den Schalter, wähl das Datum, fertig. Artikel ohne gesetzten Schalter bleiben, wie sie sind.
Die Storefront blendet das Datum auf der Artikeldetailseite ausgeschrieben ein, also zum Beispiel "Dienstag, 15. Dezember 2026". Im Warenkorb steht es je Position in Kurzform. Beides nur, wenn Schalter und Datum am Artikel gesetzt sind und das Plugin für diesen Verkaufskanal aktiv ist.
Die Abschaltung übernimmt eine geplante Aufgabe. Sie läuft stündlich, liest deine Artikel in Bändern zu hundert Stück und schreibt alle Abschaltungen in einem einzigen Vorgang. Für Tests und Sofortläufe gibt es zusätzlich den Konsolenbefehl bin/console mhd:cron.
Typische Einsatzszenarien
Feinkosthandel mit Chargen. Drei Lieferungen desselben Olivenöls, drei Haltbarkeiten. Jede Lieferung ist eine Variante mit eigenem Datum, und die älteste verschwindet von selbst aus dem Verkauf.
Naturkosmetik. Cremes ohne Konservierungsstoffe mit sechs Monaten Haltbarkeit. Vorlauf auf vierzehn Tage, damit kein Tiegel unterwegs ist, wenn das Datum fällt.
Tierfutter und Futtermittel. Große Gebinde, lange Lagerzeiten, Kennzeichnungspflicht. Das Datum steht sichtbar am Artikel, ohne dass du es in die Beschreibung tippst.
Drogerie und Apothekenbedarf. Ein Sortiment, in dem abgelaufene Ware nicht bloß ärgerlich ist, sondern eine Abmahnung nach sich zieht.
Technische Fakten für deine IT
Shopware 6.7, PHP ab 8.2. Das Plugin legt keine eigene Tabelle an und verändert keine Shopware-Tabelle. Es nutzt ein Zusatzfeld-Set auf der Entität product, also den von Shopware vorgesehenen Weg. Es baut keinen eigenen Bereich in die Administration und legt keinen zusätzlichen Menüpunkt an.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Es verarbeitet keine personenbezogenen Daten: gespeichert werden ausschließlich Datum, Schalter und Vorlauf am Artikel. DSGVO-relevante Datenflüsse entstehen nicht.
Die Storefront-Anzeige liest nur Felder, die Shopware für den Artikel ohnehin geladen hat. Keine zusätzliche Datenbankabfrage auf der Detailseite, keine im Warenkorb, keine im Checkout. Die stündliche Aufgabe arbeitet im Hintergrund über die Message Queue und braucht dafür einen laufenden Worker oder den Admin-Worker.
Bei der Deinstallation entscheidest du im Plugin-Manager, ob deine Daten erhalten bleiben. Der Haken heißt Alle App-Daten endgültig entfernen: gesetzt räumt das Plugin Zusatzfelder und Einstellungen restlos ab, offen gelassen bleiben Felder und gepflegte Datumsangaben liegen.
Ehrlich gesagt
Das Plugin schickt keine Warn-E-Mail, bevor etwas abläuft, und es schaltet abgeschaltete Artikel auch nicht von selbst wieder ein. Wenn eine neue Charge kommt, setzt du Datum und Haken wieder von Hand. Es ist auch keine Chargenverwaltung: Bestände je Charge führt es nicht, dafür brauchst du ein Warenwirtschaftssystem. Und in Kategorielisten taucht das Datum nicht auf, nur auf der Detailseite und im Warenkorb.
Wenn dir das reicht, installier es und probier es an einem Artikel aus. Fünf Minuten, dann weißt du es.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 14. September 2026
- Veröffentlicht: 3. Dezember 2021
- Version: 6.7.1
- Kategorie: Sonderfunktionen
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Über den Extension Partner
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