Google Tag Manager + GA4 E-Commerce Tracking
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Beschreibung
Highlights
Über die Erweiterung
Du willst wissen, welche Produkte dein Shop wirklich verkauft. Also legst du im Google Tag Manager einen Container an. Und dann steht die Frage im Raum, wer das Tracking jetzt in die Templates baut. Ab hier ist meistens die Agentur dran, und aus einer Nachmittagsaufgabe wird ein Projekt mit Angebot, Abstimmung und Wartezeit.
Das Problem
Ein Container misst von allein gar nichts. Er braucht Daten aus deinem Shop: welches Produkt angesehen wurde, was im Warenkorb liegt, was am Ende gekauft wurde, jeweils mit Name, Artikelnummer, Preis, Marke und Kategorie. Diese Angaben stehen in Shopware bereit, aber nicht in der Form, die Google Analytics 4 erwartet.
Wer sie von Hand in die Templates schreibt, pflegt sie ab dann bei jedem Shopware-Update mit. Und der Datenschutz kommt obendrauf: Ohne Zustimmung des Besuchers dürfen Analyse- und Werbe-Tags nichts speichern. Genau daran scheitern viele Eigenbauten, weil die Zustimmung nachträglich drangeschraubt wird.
Die Lösung
Das Plugin bringt beides mit. Es bindet den Google Tag Manager in deine Storefront ein und füllt den dataLayer mit GA4 E-Commerce-Daten, von der Kategorieseite bis zur Bestellbestätigung. Du trägst deine Container-ID ein und speicherst. Alle wichtigen Shop-Seiten sind ab Werk hinterlegt, dein Template bleibt unverändert.
Was du davon hast
Du bist nach zwei Eingaben live. Container-ID eintragen, prüfen, dass der Kanal aktiv ist, speichern. Kein Template-Override, keine Zeile Code, kein Deployment.
Jeder Verkaufskanal misst für sich. Container-ID und Aktiv-Schalter gelten je Verkaufskanal. Dein B2B-Shop kann still bleiben, während der B2C-Shop misst.
Die Zustimmung sitzt an der richtigen Stelle. In der Voreinstellung meldet das Plugin Google alle Analyse- und Werbe-Speicherarten als abgelehnt, bis der Besucher im Cookie-Banner zustimmt. Ändert er seine Auswahl später, erfährt Google auch das.
Du siehst die ganze Strecke, nicht nur den Kauf. Produktlisten und Suchergebnisse, Produktansicht, Warenkorb, Kasse, Versand- und Zahlungsauswahl, Kaufabschluss, Stornierung und Erstattung sind vorkonfiguriert. Auf Wunsch dazu die Klicks auf Produkte in Listen und auf die Wunschliste.
Käufe, die der Browser verpasst, kommen trotzdem in GA4 an. Das kostenpflichtige Add-on „Serverseitiges purchase" meldet Bestellungen vom Shop-Server aus nach, die im Browser nie gemeldet wurden. Typisch sind Kunden, die nach der Zahlung bei PayPal oder Klarna nicht in den Shop zurückkehren, und Werbeblocker. Der Shop reserviert jede Bestellung vor dem Senden, damit ein Kauf nicht doppelt ankommt.
Du kommst später ohne Entwickler weiter. Welche Shop-Seite welche Werte sendet, siehst du in der Administration und änderst es dort. Neue Werte ergänzt du über Twig-Ausdrücke, den kompletten Stand lädst du als Datei herunter und spielst ihn im Live-Shop wieder ein.
So arbeitet das Plugin
Beim Aufruf einer Shop-Seite sucht das Plugin die passende Zuordnung, baut daraus den dataLayer-Eintrag und schreibt ihn in die Seite, bevor der Google Tag Manager startet. Filtert oder sortiert ein Besucher eine Produktliste nach, ohne dass die Seite neu lädt, meldet das Plugin die neue Liste erneut.
Zu große Datenlieferungen teilt es selbstständig auf, damit Google sie vollständig verarbeitet. Die Grenze stellst du in Kilobyte ein, voreingestellt sind 7.
Das Add-on folgt dem Aktiv-Schalter des Verkaufskanals. Die Zustimmung des Besuchers erreicht den Server in jeder Consent-Variante über ein eigenes, technisch notwendiges Cookie. Ohne Analytics-Einwilligung speichert und meldet es nichts. Mit Einwilligung merkt es sich beim Bestellen die GA4-Kennung des Besuchers. Nach einer einstellbaren Wartezeit, voreingestellt 30 Minuten, prüft der Shop, ob der Browser den Kauf gemeldet hat. Falls nicht, sendet er ihn selbst an Google, mit Bestellnummer, Wert, Steuer, Versandkosten und allen Positionen. Du buchst das Add-on als monatliches Abo in der Plugin-Konfiguration, abgerechnet über deinen Shopware-Account.
Zahlen, die zu deiner Auswertung passen
Netto oder brutto entscheidest du je Verkaufskanal. Voreingestellt sendet das Plugin Preise so, wie die Kundengruppe sie im Shop sieht. Mit „Immer netto" gehen Preis, Wert und Versandkosten für jede Kundengruppe ohne Steuer raus, wie Google es für den Kaufwert empfiehlt, auch im Warenkorb und im Add-on. Felder, die du selbst umgeschrieben hast, behalten deine Formel.
Du legst fest, wann Versand- und Zahlungsart gemeldet werden. Nur bei einem Wechsel, schon beim Laden der Bestellübersicht oder einmal beim Absenden. So zählen auch Kunden, die die Vorauswahl behalten. Beim Absenden stellt Google Analytics 4 das Ereignis zu, andere Tags im Container können es verlieren.
Auch im Detail stimmen die Zahlen. Der Warenkorb-Wert passt, ob als Artikelkennung die Artikelnummer, die Produkt-ID oder ein eigener Wert steht. Artikel mit Optionen aus dem Produktkonfigurator melden einen Stückpreis, der mal Menge die Positionssumme ergibt. Gmail-Adressen bereitet das Plugin vor dem Hashen wie Google auf, damit diese Käufer bei Enhanced Conversions zugeordnet werden.
Typische Einsatzszenarien
Mehrere Länder oder Marken. Deutschland, Österreich und die Schweiz laufen über getrennte Container. Jeder Kanal bekommt seine eigene ID, die Zahlen bleiben getrennt.
Server-Side Tagging. Läuft dein Tagging über einen eigenen Server, trägst du dessen Adresse ein und das Skript lädt von dort. Absender der Messung bleibt der Browser. Käufe, die er nicht meldet, holt nur das Add-on zurück.
Technische Fakten für deine IT
Shopware 6.7, PHP 8.2 oder neuer. Das Plugin legt zwei eigene Tabellen an und an Bestellungen die schreibgeschützten Zusatzfelder „Google Analytics 4 (technisch)". Shopware-Tabellen verändert es nicht. Ohne Add-on ruft es serverseitig keine externen Dienste auf. Mit Add-on sendet der Shop-Server nachgemeldete Käufe über das GA4 Measurement Protocol an google-analytics.com, gebaut aus derselben dataLayer-Konfiguration wie im Browser, aber ohne E-Mail-Adresse. Das Skript des Google Tag Manager lädt im Browser des Besuchers von Google, bei Server-Side Tagging von der Adresse, die du hinterlegst.
Zum Datenschutz: In der Voreinstellung setzt das Plugin die Google-Consent-Vorgabe zunächst auf abgelehnt, egal welches Consent-Werkzeug du nutzt. Die Entscheidung des Besuchers samt späterer Änderungen meldet es an Google, sofern dein Werkzeug das nicht selbst übernimmt. Bei angemeldeten Kunden und auf der Bestellbestätigung auch bei Gastbestellungen übermittelt es zusätzlich Kontaktdaten in gehashter Form (SHA-256), damit Google Käufe zuverlässiger zuordnen kann. Prüfe vor dem Einsatz, ob das zu deiner Datenschutzerklärung passt.
Fehler schreibt das Plugin in eine eigene Logdatei statt in die Storefront. Das Plugin bringt eigene Berechtigungen für die Administration mit. Bei der Deinstallation entscheidest du über den Shopware-Schalter, ob deine Einrichtung erhalten bleibt oder mit entfernt wird. Oberfläche und Storefront-Texte gibt es auf Deutsch, Englisch und Niederländisch.
Ehrlich gesagt
Das Plugin ist kein Analyse-Werkzeug. Es liefert die Daten deines Shops an den Google Tag Manager, mehr nicht. Welche Tags dort auslösen, ob Google Analytics 4, Google Ads oder etwas anderes, richtest du im Container ein. Ohne ein Google-Tag-Manager-Konto und einen veröffentlichten Container siehst du keine Zahlen, egal wie sauber der dataLayer gefüllt ist. Dashboards, Berichte oder Umsatzprognosen bekommst du hier nicht.
Auch das Add-on holt nicht jede Bestellung zurück. Hat der Besucher nicht zugestimmt, bleibt sein Kauf ungemessen. Doppelmeldungen vermeidet es, schließt sie aber nicht aus: Kehrt ein Kunde erst nach der Wartezeit zurück, kann sein Browser den Kauf ein zweites Mal melden. Bestellungen aus der Administration oder über eine Schnittstelle meldet es bewusst nicht nach, sie würden ohne Besucherbezug deine Kanalberichte verfälschen.
Wenn du dagegen einen Container hast und nur die Daten aus Shopware brauchst, ist das genau die Abkürzung: einmal einrichten, dann läuft es mit. Probiere es an deinem Testkanal aus, bevor du live gehst.
Rechtlicher Hinweis
Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Vorgaben. Bitte prüfe die Nutzung in Abstimmung mit einem qualifizierten Rechtsbeistand.
Details
- Verfügbar in: Englisch, Deutsch
- Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026
- Veröffentlicht: 23. Juni 2023
- Version: 6.7.18
- Kategorie: Tracking
Ressourcen
Bewertungen (12)
Macht was es soll und toller Support
Unserer Meinung nach bestes GTM-Plugin
Bei der Migration von der alten Version auf die neuen gab es einen Fehler - dieser wurde vom Support analysiert und gelöst: einfach das Plugin nochmal neu installieren. Nun geht alles.
Danke!
Über den Extension Partner
BuI Hinsche GmbH
Partner Status
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Bronze Partner -
Shopware
Premium Extension Partner
Details
- Ø-Bewertung: 4.3
- Partner seit: 2014
- Erweiterungen: 100
- Zertifizierungen: 2
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